Bae Bien-U übt die Kunst der Fotografie seit etwa vierzig Jahren aus. Heute ist er unumstritten zum bedeutendsten koreanischen Fotografen geworden. Seine weltweit anerkannten Werke mit der universellen Sprache spiegeln in erster Linie das Anliegen der koreanischen Bevölkerung wider, in Einklang mit der Natur zu leben.
Bae Bien-U fotografiert eine sich ständig bewegende Natur im Panorama-Modus. Seine symbolträchtigen Serien über die heiligen Bäume, den Ozean und die Orums , Vulkanhügel einer koreanischen Insel, ermutigen den Geist des Betrachters, eine Pause zu machen, um in dieser Landschaft besser dem Alltag zu entfliehen und zu meditieren.
Die Serie der heiligen Bäume wurde 2014 in Chaumont-sur-Loire präsentiert.
Im Rahmen dieser Ausstellung, die den Orums-Hügeln gewidmet ist, werden düsterere und bewusst schlichte Bilder präsentiert. Sie erscheinen wie abstrakte, mächtige Gemälde, die in unserer Fantasie mit dezenten Farbspielen einen sehr starken Abdruck hinterlassen: weiß, grau und eine endlose Reihe schwarzer Töne.
BIOGRAPHISCHE ANGABEN
BAE BIEN-U
SÜDKOREA
Geboren 1950 in Yeosu, Südkorea. Lebt und arbeitet in Seoul, Südkorea.
Seit 1981: Lehrer für Fotografie am
Seoul Institute of the Arts
, Seoul, Südkorea.
1988-1989: Fakultät für Forschung, Fachbereich Fotografie & Design, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Bielefeld, Deutschland.
1978: MFA, Hongik University, Südkorea.