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Kunstsaison 2022

Quayola

"Effets de soir"
Galerie digitale Le Château

Künstlerischer Ansatz

Mit dem Werk von Quayola, einer Weltpremiere, die auf einen speziellen Auftrag des Domaine zurückgeht und von der Region Centre-Val de Loire finanziert wurde, wird eine neue Galerie im Ostflügel des Schlosses eingeweiht, die das Ergebnis umfangreicher Restaurierungsarbeiten an den Böden und zur Entlastung der Decken ist. Dieser neue, 300 m2 große Raum ist zum ersten Mal für Besucher geöffnet.
Dank seiner unglaublichen Beherrschung digitaler Techniken und einer sehr großen malerischen Kompetenz bewegt sich Quayola permanent zwischen Kunst und Natur, Malerei und Pflanzenwelt.
Die Landschaften dienen als Ausgangspunkt – ein Vorwand, um innere Bewegung und Vorstellung zu gestalten. Über die Zweckentfremdung von Bildauswertung und Manipulation von Rechenregeln fordert er das fotografische Bild heraus und bietet alternative Sichtweisen und Synthesen an. Vertraute Landschaften – in Ultra-High-Definition aufgenommen – werden unter sorgfältiger Beachtung von Details und den anthropomorphen Formen der Bäume gezeigt. Dann wird die genaue Beschaffenheit des Blattwerks durch die Verwendung einer individuellen Software zu zweidimensionalen Volumenmassen in Richtung Abstraktion reduziert. Da die Umrisse von Bäumen und Sträuchern unscharf werden, wird die Natur dicht und beinahe undurchdringlich. Die daraus entstehenden Kompositionen werden andeutungsweise zwischen Darstellung und Abstraktion unterbrochen, zwischen der Tiefe der natürlichen Kulisse und der Oberfläche des Bildschirms. Im Gegensatz zu dieser Vorstellung lösen Rohdaten-Visualisierungen von Farben und Bewegungsinformationen beschauliche digitale Malereien ab, um uns daran zu erinnern, was wirklich unter der Oberfläche liegt. Er würdigt die moderne Tradition westlicher Kunst, bei der die Landschaft als ein Ausgangspunkt zur Abstraktion genommen wird, indem die Komplexität der Welt zu einer neuen alternativen Synthese reduziert wird.
Quayola entführt uns dank digitaler Technik in eine faszinierende „impressionistische“ Welt und nimmt Bezug auf die letzten Werke von Claude Monet. Die Wiederholung dieser Reihe von Kunstwerken befasst sich mit der Art und Weise, wie die Natur beobachtet, untersucht und synthetisiert wird, und legt den Grundstein zur Abstraktion.
Quayola hat die Bedingungen nachgestellt, die mit den klassischen impressionistischen Malereien vergleichbar sind, hat jedoch ausgefeilte technologische Hilfsmittel verwendet, um die feinen Nuancen der Realität einzufangen, die über unsere Sinne hinausgehen. Hier werden Naturlandschaften durch das Auge der Maschine beobachtet und analysiert und dann durch neue Arten visueller Synthese modelliert.
 

Effets de Soir (Abendliche Effekte) ist der im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung wahrnehmbare Licht- und Farbeffekt, wenn Licht und Schatten, warme und kalte Farben ineinander übergehen. Zahlreiche Maler von Monet bis van Gogh haben versucht, diese Impression auf die Leinwand zu bringen und eine regelrechte Maltechnik entwickelt. Quayola stellt sich diesem Erbe, indem er seine abendlichen Effekte gestaltet – eine Kombination aus natürlichen und künstlichen Reizen. Effets de Soir von Quayola ist ein Video, welches auf Fotografien von im Dunkeln aufgenommenen und von künstlichem Licht und Reflektoren beleuchteten Blumenarrangements basiert. Die hochauflösenden Bilder wurden in den üppigen Schlossgärten von Chaumont-sur-Loire aufgenommen und werden zur Quelle der Gestaltung für Quayolas Computerbilder. Es handelt sich um optische und akustische Abfolgen, in denen er kompositionelle Energien und Rhythmen erprobt. Die frontalen Ebenen der Pflanzenarrangements, dunkle Leinwände mit bunten Farbflecken, sind in geometrische Formen und in Farbeffekte zerlegt. Die menschliche und sentimentale Wahrnehmung der natürlichen Welt wird durch jene objektive und gründliche der Maschine ersetzt, welche die Natur dank einer Software, die so programmiert ist, dass sie deren Elemente zerlegt und analysiert, „sieht“ und „wiedererkennt“. Die Bilder der Analyse und der Fehlerbeseitigung legen sich zwischen bildhafte Videos, die von Rechenalgorithmen erzeugt werden. Das Gemälde wird analytisch, es gibt nicht länger die Welt oder ihren Eindruck wider, sondern wird überarbeitet und neu codiert. In den Werken von Quayola wird der „Gedanke“, die „forma mentis“ der Maschine zum Gemälde. Die Dynamik der Arrangements, die Pinselstriche, die Rhythmen und Ströme sind die Offenbarung der Softwarestruktur. Die Algorithmen entwickeln in einer faszinierenden Gleichartigkeit zwischen der natürlichen und der computerbasierten Welt organische Dynamiken und Prozesse. „In beiden Bereichen, in der Natur und in der Digitaltechnik, finden wir einen generativen Prozess wieder, der seiner eigenen, unabhängigen Logik folgt und der Realität eine konstante Entwicklung erlaubt. Quayola erfindet eine neue Form des Impressionismus, indem er eine künstliche Natur erschafft, die der natürlichen Welt in Wirklichkeit sehr nahe ist“, erklärt Jérôme Neutres.

BIOGRAPHISCHE ANGABEN

QUAYOLA
ITALIEN
 

Quayola wird 1982 in Rom geboren. Schon früh versucht er, sich von der italienischen Hauptstadt und ihrer geschichtsträchtigen Symbolik zu distanzieren, indem er im Alter von 19 Jahren beschließt, nach London zu ziehen. Hier sucht er nach neuen Themen, einer neuen Sprache und einer neuen Ausdrucksweise. 2005 erwirbt er einen Bachelor of Arts an der University of London. Er experimentiert weiter und wird 2013 mit einer Goldenen Nica beim Ars Electronica Preis in Linz (Österreich) ausgezeichnet.

Quayola, der für seine hintergründigen Videoinstallationen geachtet wird, kreiert Bereiche mit einer Mischung aus bewegter Malerei und Bildhauerei. Durch den Einsatz audiovisueller Darstellungs-, Zeichnungs-, Fotografie- und Softwareprogrammier-Verfahren untersucht er eine schmale Grenze zwischen Realem und Künstlichem.

Dank einiger Sonderaufträge von öffentlichen Institutionen genießt er einen außergewöhnlichen Zugang zur Kunst und Architektur einiger Kirchen, Theater und Museen in Europa, wie z. B. der Notre Dame und des Vatikans. In Videoform erkundet er einen Dialog über Archive, Kollagen, geistiges Eigentum und die Wertschätzung eines Objekts, inspiriert durch die Umsetzung des Google Art Project, durch das ein noch nie dagewesener Zugang zur Oberfläche von Gemälden ermöglicht wird. Doch erst wenn wir ein Gemälde betrachten, tritt seine Logik zutage, als ob wir unter dem Bild graben würden, um es freizulegen.

Quayola wirkt auch häufig bei Musikprojekten mit und hat zusammen mit Komponisten, Orchestern und Musikern gearbeitet, unter anderem mit dem Ensemble Intercontemporain, Vanessa Wagner, Mira Calix, Plaid, Matthias Kispert und dem Nationalorchester von Bordeaux-Aquitaine.

Sein Werk Jardins d’Été (Sommergärten), das 2017 in Chaumont-sur-Loire ausgestellt wird, ist das Ergebnis eines Aufenthalts im Domaine im Sommer 2016, bei dem der Künstler sich in die Gärten von Chaumont-sur-Loire vertiefte.

2018 nimmt er an der zweiten Ausgabe von Chaumont-Photo-sur-Loire teil und präsentiert eine Reihe unveröffentlichter Bilder, die während eines Aufenthalts im Domaine entstanden sind. Es handelt sich um großformatige fotografische Abzüge in Schwarzweiß und Ultrahochauflösung, die einen Baum im Park, in dem die Besucher ein- und ausgehen, auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Die Szenografie auf schwarzem Hintergrund unterstreicht neben der wissenschaftlichen Forschung und den gesammelten Daten auch den luftigen Aspekt seiner Arbeit.

Im Jahr darauf zeigt er in Shanghai die Ausstellung Asymmetric Archaeology Gazing Machines, die die Vergangenheit neu erfindet und die Natur durch die Perspektive der Maschine neu entdeckt. Im Jahr 2020 leistet er einen Beitrag zu mehreren Gruppenausstellungen in China, Frankreich und Italien, unter anderem mit einer Installation im Herzen des Kunstmuseums Arte Sella.

PREISE

2016
Premio Quadriennale – Honorary Mention, Rome, Italy
 
2014
Honorary Mention – Ars Electronica Centre, Interactive Arts, Linz, Austria
 
2013
Golden Nica – Ars Electronica Centre, Animation, Linz, Austria
 
2013
Japan Media Art, New Face Award, Tokyo, Japan
 
2011
Instituts Culturels Italiens pour la 54ème Biennale de Venise, Meilleure vidéo, Venice, Italy
 
2009
Rencontres Audiovisuelles, Meilleure musique originale (Strata #2), Lille, France
Videomedeja, Meilleure installation (Natures), Lille, France

EINZELAUSSTELLUNGEN

2023
White Carrara 2022, Galleria Marignana Arte, Venice, Italy; Cave Adolfo Corsi, Carrara, Italy
 
2022
Forces / Vectors / Chromia – Digital storms and expanding motions, Galleria Marignana Arte, Venice, Italy
 
2021
Storms, bitforms gallery, New York, USA
Re-Coding, Palazzo Cipolla, Rome, Italy
Ultima Perfezione, Galleria Civica di Modena: FMAV, Modena, Italy
 
2020
Seconda Natura, Orto Botanico, Padova, Italy
 
2019
Asymmetric Archaeology: Gazing Machines, HOW Art Museum, Shanghai, China
 
2018
Asymmetric Archaeology, Paradise Art Space, Seoul, South Korea
Vestiges, Galerie Charlot, Paris, France
 
2017
Fragments, bitforms gallery, New York, USA
Pleasant Places, CUBO, Spazio Arte, Bologna, Italy
 
2016
Iconographies, NOME, Berlin, Germany
Laocoön, One Canada Square, London, United Kingdom
 
2014
Quayola, Georgia Museum of Art, Athens, USA
Captives, Import Projects, Berlin, Germany
 
2013
The Sculpture Factory, MU Artspace, Eindhoven, The Netherlands
 
2011
Quayola, Troyka Multispace, Moscow, Russia
 
2012
Strata, bitforms gallery, New York, USA
Quayola, Young Projects Gallery, Los Angeles, USA

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2023
Digital Impact, Disseny Hub Barcelona, Barcelona, Spain
Is this real? L’arte nell’epoca della Game Engine Culture, Fondazione Modena Arti Visive, Modena, Italy
 
2022
Effets de soir and Pointillisme, Domain of Chaumont-sur-Loire, France
 
2021
Chroniques, Biennale des Imaginaires Numériques, Aix-en-Provence, Marseille, and Avignon, France
By Art Matters, OoEli Comnplex, Hangzhou, China
Immaterial/Re-material, UCCA Center for Contemporary Art, Beijing, China
 
2020
Arte Sella in collaboration with Fondazione A Peruzzo, Borgo Valsugana, Italy
Seoul Light Festival, DDP facades, Seoul, South Korea
Daejeon Biennale 2020: AI, Daejeon Museum of Art, Daejeon, South Korea
 
2019
Art of Creative Machines, Tabacka Kulturfabrik Gallery, Kosice, Slovakia
Artificial Intelligence and Intercultural Dialogue, National Museum, Riyadh, Saudi Arabia; The State Hermitage Museum, Saint Petersburg, Moscow, Russia
Azimut Libera Impressa, Rho, Milan, Italy
PHOTOFAIRS Shanghain, Shanghai, China
Reagents, Complesso dell'Ospedaletto, Venice, Italy
Plane of Scattered Pasts, Upfor Gallery, Portland, USA
STRP Festival, Klokgebouw, Eindhoben, The Netherlands
Memoria del Sublime, Museo Villa Dei Cedri, Bellinzona, Switzerland
Inspiration Meisterwerk, Museum Villa Rot, Burgieden Rot, Germany
Stanze, Marignana Arte, Venice, Italy
Arboreal, Moss Arts Center, Blacksburg, USA
bitforms gallery LA, ROW DTLA, Los Angeles, USA
 
2018
Impressions végétales, Domain of Chaumont-sur-Loire, France
Entangle, Bildmuseet, Umea, Sweden
Flashback, Pala Alpitour, Turin, Italy
Afterlife, The Brooklyn Mirage, New York, NY
Error – The Art of Imperfection, Ars Electronica, Linz, Austria
Afterlife, Hi, Ibiza, Spain
Art Paris Art Fair, Galerie Charlot, Grand Palais, Paris, France
ArtBasel Hong Kong, Audemars Piguet Lounge, Hong Kong, China
Nature-Process-Synthesis, Marignana Arte Project Space, Venice, Italy
E-Merging Nature, Marignana Arte, Venice, Italy
Llum BCN, Fundació Vila Casas, Barcelona, Spain
 
2017
Chroniques Act 3, Revelations, Église Saint-Ferréol, Marseille, France
New Frontier, Sundance Film Festival, Park City, USA
G80 (Pleasant Places Scans), Corsetteria, Turin, Italy
Dominion (Natures), New Media Gallery, Vancouver, Canada
Endless-Jardins, Nordstern, Basel, Switzerland
Artists & Robots (Sculpture Factory), Astana Contemporary Art Center, Astana, Kazakhstan
HORTUS 2.0 (Pleasant Places), Chapelle St Charles, Avignon, France
Art in Art (Laocoön #D20-Q1), MOCAK, Krakow, Poland
Archeonauts (Iconographies), Galerie Charlot, Paris, France
Kairos (Pleasant Places), Gasbeek Castle, Belgium
Jardins d'Été V2, Rotterdam, The Netherlands
Jardins d'Été, Lio Malca Gallery, New York, USA; Domain of Chaumont-sur-Loire, France; Milan Design Week / Milan, Italy
Chroniques Act 3, Revelations, Église Saint-Ferréol/ Marseille, France
New Frontier, Sundance film festival (Pleasant Places) / Park City, USA
 
2016
Bright Digital, LCL Bank, Paris, France
17° Premio Cairo, Palazzo Reale, Milan, Italy
16a Quadriennale d’arte, Palazzo delle Esposizioni, Rome, Italy
Aurora Prelude, Meyerson Symphony Center, Dallas, USA
Ars Electronica Festival (Sculpture Factory), Linz, Austria
How to live?, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen-am-Rhein, Germany
Fifteen-Year Anniversary Exhibition, Minnesota Street Project, San Francisco, USA
Moscow Biennale for Young Art, Trekhgornji Factory, Moscow, Russia
Human Factor, DRIVE Volkswagen Group Forum, Berlin, Germany
Art Brussels – (Laocoön Fragments), Brussels, Belgium
Digital Abstracts, HeK, Basel, Switzerland
Pleasant Places, Domain of Chaumont-sur-Loire, France
New Realities--(Natures), NOME Gallery, Lima, Peru
DATAStream—(Strata #1), Center for the Arts at Virginia Tech, Blacksburg, USA
Meme City, China Art Academy, Hangzhou, China
 
2015
Monochrome, Akbank Sanat, Taksim, Istanbul, Turkey
Crystallized Skins, The Wrong – New Digital Art Biennale, online
Untitled Art Fair, Bitforms Gallery, Miami, USA
Glow Festival, Eindhoven, The Netherlands
Peaceminusone, Seoul Museum of Art, Seoul, South Korea
Strata #4, Signal Festival, Prague, Czech Republic
WRO Biennale, WRO Art Center, Wroclaw, Poland
LEV, Church of the Laboral, Gijon, Spain
Nuit Blanche--(Matter), Église du Béguinage, Brussels, Belgium
NODE15, Naxoshalle, Frankfurt, Germany
Artefact, STUK, Leuven, Belgium
Strata, Exploratorium, San Francisco, USA
Update_5, Zebrastraat, Ghent, Belgium
Techne, Ars Electronica Center, Linz, Austria
 
2014
Paddles On!, Phillips, London, United Kingdom
Slingshot, Georgia Museum of Art, Athens, USA
Ravel Landscapes, Pushkin Museum, in collaboration with the Moscow Design Museum, Moscow, Russia
Bozar Electronic Arts Festival, Nome Project, Center for Fine Arts, Brussels, Belgium
Update_5: Technology as Context, NV Zebrastraat, Ghent, Belgium
Digital Art Festival, Songshan Cultural Park, Taipei, Taiwan
Ostrale, Ostrainsel, Dresden, Germany
The Un-private House, Queen Anne Court, University of Greenwich, London, United Kingdom
Quayola & Joanie LeMercier: Video Mapping & Art Numérique, Galerie LJ, Paris, France
Transform: A State Of New Media, Wasserman Projects, Birmingham, USA
British Design: From William Morris to The Digital Revolution, Pushkin Museum, Moscow, Russia
 
2013
Lichtrouten, Gothaer-Haus Parking, Ludenschneid, Germany
Artort, Hedelberg Castle, Hedelberg, Germany
Ostrale, Ostrainsel, Dresden, Germany
Sonar Festival, Museu Nacional d'Art de Catalunya, Barcelona, Spain
Data Curation, Museum of Art, Seoul, South Korea
Art & Science of FLEX, Nike Stadium, Milan, Italy
Still em movimento: lição de pintura, Paco Das Artes, São Paulo, Brazil
SRTP Biennale, Eindhoven, The Netherlands
Japan Media Art Festival, National Art Center, Tokyo, Japan
Accumulations, Sherin Najjar Galerie, Berlin, Germany
 
2012
Royal Oak 40th Anniversary, Palais des Tokyo, Paris, France
Royal Oak 40th Anniversary, UCCA 798, Beijing, China
Royal Oak 40th Anniversary, Park Avenue Armory, New York, USA
Strata 4, The Creators Project, Fort Mason, San Francisco, USA
Technology Week, The Filling Station, London, United Kingdom
In the Blink of an Eye, National Media Museum, Bradford, United Kingdom
Creators Project, Fort Mason, San Francisco, USA
 
2011
Digitalife, Ex Gil, Rome, Italy
Strata #4, The Creators Project, DUMBO Art Center, Brooklyn, USA
Strata #4, Palais des Beaux-Arts, Lille, France
Topologies, The Creators Project, Platoon, Seoul, South Korea
Topologies, The Creators Project, La Gaîté Lyrique, Paris, France
Topologies, Kernel Festival, Villa Tittoni, Desio, Italy
Natures, The Creators Project, São Paulo, Brazil
54th Venice Biennale, Italian Cultural Institute, Venice, Italy
Topologies, SHARE, Belgrade, Serbia
 
2010
YOTA Space, Frunzensky, St. Petersburg, Russia
Topologies, Onedotzero Festival, BFI Gallery, London, United Kingdom
Rojo Nova, MIS, São Paulo, Brazil
Sentieri Barocchi, Church of San Francesco a Folloni, Irpinia, Italy
Marshal Art Commission, Cambridge Aerospace Base, Cambridge, United Kingdom
 
2009
Motion Graphique, Palais des Beaux-Arts, Lille, France
Onedotzero, Fusing International Biennale, C-Building, Taipei, Taiwan
Evento, Grand Theatre, Bordeaux, France
Captured in Stone, Victoria & Albert Museum, London, United Kingdom
Onedotzero, EMPAC Centre, New York, USA
Nemo Festival, Church of Saint Eustache, Paris, France
Faster Than Sound, Snape, Suffolk, United Kingdom
So Natural, Le Cube, Paris, France
Focus, MLAC, Rome, Italy
 
2008
Videomedeja, Studio M, Novi Sad, Serbia
Onedotzero, Centro Cultural Recoleta, Buenos Aires, Argentina
Processing Light, Todays Art, The Hague, The Netherlands
Dislocate, ZAIM Art Space, Yokohama, Japan
Faster Than Sound, Bentwater Airbase, Suffolk, United Kingdom
Strata, Punctum Gallery, Rome, Italy
Optronica, Le Cube, Paris, France
 
2007
The Vernacular Terrain, ZAIM Art Space, Yokohama, Japan
Videomedeja, Museum of Vojvodina, Novi Sad, Serbia
Dislocate, Koiwa Project Space, Tokyo, Japan
Onedotzero, Centro Cultural Recoleta, Buenos Aires, Argentina
Bitscapes, The Vernacular Terrain, QUT, Brisbane, Australia
Mapping Festival, BAC: Centre d’Art Contemporain, Geneva, Switzerland
Optronica, British Film Institute, London, United Kingdom
 
2006
Undercurrent, The Lighthouse, Brighton, United Kingdom
Cityscan, Mobile: Art Contemporain, Espace Landowsky, Paris, France
Cityscan, NodeLondon, E:Vent Gallery, London, United Kingdom
Lovebytes, Millennium Galleries, Sheffield, United Kingdom
 
2005
Electrotecture, Millennium Galleries, Sheffield, United Kingdom

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