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Der Garten

Der von einem interdisziplinärem Team geplante Jardin à frôler ist eine Einladung, durch eine interaktive Einrichtung bestehend aus Pflanzenlianen zu gehen, die Erweiterungen ihres natürlichen Umfelds sind. Der Garten bietet dem Besucher eine immersive Erfahrung, der beim Hindurchgehen physische taktile Empfindungen wahrnimmt.
Der Jardin à frôler zeigt sich in Form einer Baumskulptur, einem Universum, in dem Töne und Pflanzen einen Dialog führen. Die akustischen Materien werden wie ein Schallfeld durch die Anwesenheit des Besuchers enthüllt. Die wegen ihrer taktilen Eigenschaften ausgewählten Pflanzen bilden eine plastische kohärente Einheit, welche die Verbindung zwischen der taktilen Materie und der hörbaren Materie herstellen.

Gestaltung

aKousthéa -Alexandre Lévy, Komponist und Christian Sophie Lecomte, plastische Künstlerin-
FRANKREICH
 
aKousthéa ist eine Gesellschaft, die musikalische Werke schafft. Jedem Werk der Gesellschaft entspricht eine originelle musikalische Schöpfung, die speziell für das Projekt geschrieben wird.
Die von Alexandre Lévy gegründete Gesellschaft spiegelt die Forschungen des Künstlers und seinen Willen wider, die Sprache der Musik für Werke aus anderen künstlerischen Fachbereichen zu öffnen.
aKousthéa schafft seit mehreren Jahren interaktive Anlagen, in denen sich plastische Künste, Tanz, Musik und digitale Künste verbinden. Die Besucher werden aufgefordert, eine spielerische Sinneserfahrung zu einfachen, doch ausgeklügelten Themen zu teilen: Garten und Bewegung, Tastempfindungen, entlegene Wege usw. Dank diesen Projekten können auch die Orte des Kulturerbes, außerordentliche Gärten usw. wieder zum Leben erweckt und der breiteren Öffentlichkeit zum Neuentdecken zugänglich gemacht werden.
Diese Anlagen stehen auch im Zentrum von Begegnungen mit anderen Besuchern, wie Schülern und kleinen Kindern, und erreichen außerdem die verhinderten Besucher. Die Anlagen der Gesellschaft – wahre Objekte zur Vermittlung – sind als Verbindungen gedacht, die zwischen dem zeitgenössischen kreativen Schaffen, größerem Publikum und bemerkenswerten Orten aufgebaut werden.
aKousthéa erhält seit ihrer Gründung zahlreiche Unterstützungen, darunter auch vom Kulturministerium, dem CNC, der Fondation Beaumarchais, dem Generalrat von Seine et Marne, der SACD, der SACEM…
 

Der Komponist Alexandre Lévy studiert am CNSM in Paris, wo ihm viermal der erste Preis verliehen wird. Er arbeitet dort mit Édith Lejet und Michèle Reverdy. Im CNR in Boulogne studiert er Komposition und elektroakustische Musik mit Michel Zbar. Er hat gemischte Werke, Gesangstücke, instrumentale Werke und szenische Werke, darunter mehrere Opern, geschrieben. Seine Werke finden sich im Programm der Multiphonies des GRM, der Bühnenmusik-Biennale GRAME, bei den Internationalen Begegnungen der zeitgenössischen Musik in Cergy, dem Festival der Zeitgenössischen Musik von Enghien, in der Académie Ravel von Saint-Jean-de-Luz, beim Internationalen Wettbewerb der Melodie in Toulouse… Er ist Stipendiat der Fondation Beaumarchais für seine Kammeroper „L“ und erhält mehrere Aufträge vom Staat. Er schreibt Bühnenmusik und realisiert in Zusammenarbeit mit plastischen Künstlern und Theaterensembles Klanginstallationen für transversale Projekte.

Die plastische Künstlerin Sophie Lecomte machte ihr Diplom an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris (Atelier Henri Cueco) und der Faculté d’Arts plastiques (Paris I). Mit ihrem Werk versucht sie, eine Poetik der verstreichenden Zeit zu entwickeln und erstellt ein vielgestaltiges Universum aus Skulpturen, Installationen, Videos, Zeichnungen und Aquarellen. Sie erarbeitet zwischen Sanftheit und Brutalität eine Poetik der Verschmelzung, die an eine vergessene, abgeschwächte Erinnerung anknüpfen will. Sie baut allmählich eine natürliche persönliche Geschichte auf, in der die Reiche verschmelzen, sich die Formen wandeln und die Frage nach der ewigen Bewegung der Existenz, der unsichtbaren Arbeit der Zeit und des Verschwindens stellen. Seit sechs Jahren arbeitet Sophie Lecomte mit Alexandre Lévy an Videokreationen und Klanginstallationen zusammen. Sie hat unter anderem im Museu do traje (Salvador de Bahia, Brasilien), im Museum für zeitgenössische Kunst in Sköpje (Mazedonien) und im Musée de Fontenay le Comte ausgestellt. Ihre Arbeit wurde vom Musée de la Chasse et de la Nature (Paris) und vom Musée Barrois (Bar le Duc) gekauft.

GARTENPFLANZEN

Briza mourette
Carex pendula
Humulus lupulus
Luzula nivea
Phylitis scolopendrium
Phyllostachys aurea

Garten erstellt mit Unterstützung von

Ministère de la Culture DRAC Île de France
GRAME (Centre national de création musicale)
Ville de La Courneuve
Association CIDMA