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Ausgabe 2018 - Gärten der Gedanken
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Entrez dans la pensine

Der Garten

Dieser Garten ist ein Augenzwinkern an die Literatur- und Leinwandsaga Harry Potter, und insbesondere an die Macht des „Denkariums“, das magische Gefäß voller Gedanken und Erinnerungen seines Nutzers, der sie hier niedergelegt hat, um sich davon zu befreien.
Dieses „Denkarium“ ist ein echter Dreh- und Angelpunkt des Gartens und vereint zwei Welten, ebenso, wie es sie trennt: die der Finsternis, dunkel und unheilvoll, als Ort unserer unruhigen Gedanken, und die der Helligkeit, friedlich und strukturiert.
Im verbotenen Wald, dem Spiegelbild unserer Anfälligkeit dafür, unseren eigenen Dämonen nachzugeben, verdüstern Pflanzen mit dunklen Blättern und gewundener Rinde den Blick auf den Durchgang. Plötzlich erreicht der Besucher – erfasst vom Schimmer der Gräser, die den Garten wie wandernde Gedanken durchkreuzen – das „Denkarium“, eine Reminiszenz an den Innenhof arabisch-andalusischer Gärten und ideal zum Nachdenken geeignet. In seinem Zentrum fließt ein Brunnen als Symbol für den Gedanken, der sich ständig bewegt. Jetzt scheint alles klar und deutlich: helle Blumen stehen in einer durchdachten Anordnung, als Allegorien für den Scharfsinn des Lebewesens gegenüber den bedrohlichen und schwierigen Augenblicken des Lebens.

GESTALTUNG

Bérengère LECAT und Stéphane LARCIN, Landschaftsplaner und -Gestalter
FRANKREICH
 
 

Stéphane Larcin ist von der Beherrschung des Lebenden und der Architektur begeistert, zwei Kernbereiche, die er bei seinen Kreationsprojekten in den Vordergrund stellen möchte. Nach sieben Jahren als Leiter von Musik- und Sportprojekten in einem großen Pariser Veranstaltungssaal beschloss er, sich der Planung von Gärten zu widmen und meldete sich an der Nationalhochschule für Landschaftsgestaltung von Versailles an, wo er sein Diplom absolvierte. Für ihn überträgt der Garten das Ingenium der natürlichen Pflanzenwelt, frei und besonnen.

Bérengère Lecat arbeitete viele Jahre lang für Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, für die sie erfolgreich Projekte durchführte und auf deren Umsetzung achtete. Parallel dazu brachte sie eine starke künstlerische Sensibilität zum Ausdruck: Klavier und Malerei. Da sie von der Welt der Pflanzen begeistert ist, beschloss sie, ihr Streben an der Nationalhochschule für Landschaftsgestaltung von Versailles zu konkretisieren; hier absolvierte sie ihr Diplom. Sie liebt die Zusammenstellung von Gärten, deren Wesen sich in den Rhythmen und Harmonien über Farben, Texturen und die Architektur ausdrückt.

Garten erstellt mit Unterstützung von

  1. FG Aménagement
  2. Abacalys
  3. Pépinières Verte Ligne

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