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Die stallungen

Das Schloss

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nimmt das Pferd in der Aristokratie einen herausragenden Platz ein. Es ist für die Parforcejagd unerlässlich und noch das verbreitetste Zugmittel. Der Adlige zeigt sein Wappen auf der Kutsche und die Pracht der Livreen seiner Lakaien.


1877 beauftragt das Fürstenpaar den renommierten Architekten Paul-Ernest Sanson mit Stallungen, die prächtig und die modernsten Europas sein sollen. Er wählt Backstein und Naturstein (Backstein war Ende des 19. Jahrhunderts beim Bau von Pferdepalästen üblich), greift aber ein altes Schmuckelement der Schlossfassaden auf: einen Fries, in dem sich das doppelte „C“ Karls II. von Chaumont und der Berg in Flammen abwechseln.


Zwei Stallungen wurden errichtet, die größere für die Schlossherren, die andere für deren Gäste.

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